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Silvia
Silvia kam zu mir, weil sie wegen eines auffälligen Befundes
bei der Pränataldiagnostik große Angst hatte und sich nur schwer auf ihr Baby einlassen konnte. Nach der Entbindung schrieb sie:
„Liebe Frau Balazs,
ich freue mich, Ihnen schreiben zu können, dass Max gesund
und gut auf die Welt gekommen ist. Ich bin sehr glücklich, ihn
jetzt im Arm halten zu können. Der Kinderarzt hat ihn sich
sorgfältig angesehen und konnte keine Auffälligkeiten
feststellen - Gott sei dank!
Max passt gut hier rein, habe ich den Eindruck. Er muss sich
noch etwas eingewöhnen, manchmal sind ihm seine
Geschwister etwas viel. Ich habe inzwischen schon das Gefühl,
er wäre schon viel länger bei uns als die 14 Tage.
Ach ja, in den ersten Tagen hat er sehr sicher seine Hände
und seinen Daumen zum Lutschen gefunden, ich glaube, das
muss er im Mutterleib schon sehr oft gemacht haben.
Vielleicht hatte ich deswegen bei unserem letzten Treffen
den Eindruck, dass ihm das Saugen nicht so wichtig war.
Jetzt isst er gerne und große Portionen, so dass er an
Gewicht schon ordentlich zugenommen hat.
Ihnen herzlichen Dank für Ihre Begleitung. Es war seelisch
doch immer wieder eine anstrengende Schwangerschaft, da
haben mir die Zeit und Ruhe bei Ihnen gut getan. Und jetzt
bin ich einfach glücklich, dass wir ihn haben.“
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Steffi
"Hallo! Mein Name ist Steffi, ich bin nun 28 Jahre alt und habe
im Juli mein zweites Kind geboren. Ich war bei Frau Balazs in
der Bindungsanalyse, da es mir nach der Geburt meiner Tochter
gefühlsmäßig sehr schlecht ging. Alle hatten Schwierigkeiten zu
verstehen, warum ich so traurig und müde war. Ich sollte mich
doch freuen, ein gesundes Kind zu haben usw. Tatsache war,
dass ich mit Allem überfordert war. Ich habe nichts auf die Reihe
bekommen, konnte mein Kind nicht gleich so lieben und das alles
machte es noch schlimmer. Natürlich ist das auch eine große
Herausforderung für die Partnerschaft, das kommt noch erschwerend hinzu.
All dies wollte ich versuchen bei meinem
nächsten Kind nicht so durchmachen zu müssen. Also bin ich in
die Bindungsanalyse gegangen. Mein Schwerpunkt lag also auf
dem Teil nach der Geburt. Es hat mir aber auch noch gut in der
Schwangerschaft getan. So hab ich da schon die Zeit genutzt,
intensiv Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Es nicht als zu
selbstverständlich nebenherlaufen zu lassen. Wir haben auch ein
paar kleine Ängste lösen können und viel von der ersten Geburt
aufgearbeitet. Ich habe mir meine Traumgeburt in Bildern
erarbeitet und positiv darauf eingestellt. Ich hab auch ganz viel
schon in der Schwangerschaft Bilder von mir und meinem Sohn
und meiner Familie gesehen. Das habe ich sehr genossen. Nicht
alles ist so eingetreten wie ich es in den Bildern gesehen habe,
aber die Bindung zu meinem Kind und die positive Einstellung,
alles irgendwie bewerkstelligen zu können, hat auf alle Fälle funktioniert.
Das war eine Riesenhilfe und Erleichterung für die
ganze Familie. Ich kann es also nur wärmstens empfehlen und
würde es wieder machen."
E.
Auf die Mutter-Kind-Bindungsanalyse bin ich per Zufall aufmerksam geworden. Nachdem ich mir das Buch gekauft und mit großem Interesse durchgelesen hatte, war mein Entschluss klar: Ich wollte mit meinem Ungeborenen kommunizieren und unsere Beziehung auf diese Art noch mehr festigen. Nachdem ich über das Internet Frau Balázs ausfindig machte, begann ich, relativ spät in der 28. Schwangerschaftswoche, mit den Sitzungen. Es war faszinierend, dass mein sonst sehr aktives Kind, sich in den Sitzungen immer absolut ruhig verhielt. Kaum begannen wir mit der Einleitung, schon war es still, als hörte es mir aufmerksam zu. Trotzdem war ich natürlich voller Zweifel: Bilde ich mir das Ganze ein? Kann so etwas tatsächlich funktionieren? Aber es gab immer mehr Situationen, die mich bestätigten. Zwei davon möchte ich erzählen. Abends wenn ich mit meinem Mann kuschelnd im Bett lag, hatte er immer Pech. Unsere Tochter schlief in meinem Bauch und rührte sich nie unter seiner Hand. Einmal versuchte ich den Kontakt zu ihr, wie bei Frau Balázs, herzustellen und bat sie, sich dem Papa zuliebe zu bewegen. Und siehe da, es funktionierte. Es gab eine Zeit, in der ich mir große Sorgen um die Gesundheit meines Mädchens machte. In einer der Sitzungen bat ich sie, mir ein Zeichen durch Bewegung zu geben, dass es ihr gut geht. Es war das einzige Mal, dass sie sich während der Sitzungen rührte.
Heute ist meine wundervolle Tochter 2,5 Jahre alt. Sie kam mit den typisch wachen Augen der Bindungsanalyse-Kinder auf die Welt, die jeder bewunderte.
Ich musste leider, durch das Studium meines Mannes bedingt, relativ schnell wieder in das Berufsleben ganz einsteigen. Mein Mann hat den Vorteil, dass er viel mehr Zeit mit unserem Nachwuchs verbringen kann. Und trotzdem ist unsere Kleine ein Mama-Kind, obwohl sie einen sehr liebevollen Vater hat.
Ich kann daher jede werdende Mutter nur dazu ermuntern eine solche Mutter- Kind-Bindungsanalyse durchzuführen. Denn es ist eine ganz besondere Erfahrung voller Liebe, Verständnis und Vertrauen!
Anke
Nach 3 frühen Fehlgeburten war ich zu Beginn der 4. Schwangerschaft voller Ängste, die durch die BA und die feinfühlige Begleitung von Frau Balazs abgebaut werden konnten.
Auf die imaginativen Reisen zu unserem Kind konnte ich mich sofort einlassen. Es waren sehr spannende und berührende Erfahrungen, die kaum in Worte zu fassen sind. In einer Sitzung zeigte mir unser Kind z.B. sein Geschlecht, und so wusste ich weit vor der ärztlichen Bestimmung, dass wir einen Sohn bekommen. Ich bekam ein Gefühl für sein Temperament und seinen Charakter, sowie ein Bild von seinem Aussehen. Immer wieder kam mir während der Sitzungen der Satz: „Mama, mach dir keine Sorgen! Ich komme gesund und munter auf die Welt"
Allerdings wollte er dann doch nicht auf dem natürlichen Weg kommen. Als es los ging hatte ich sofort heftige Wehen im Abstand von 3 – 5 Minuten und als nach 15 Stunden der Muttermund gerade mal 4 cm geöffnet und ich schon sehr erschöpft war, entschlossen wir uns zu einem Kaiserschnitt. Obwohl ich ja eigentlich weder Schmerzmittel, PDA oder einen Kaiserschnitt wollte, nahm ich dann alles mit. Aber es war dann für mich stimmig und der Situation angemessen. Während der ganzen Zeit hatte ich überhaupt keine Angst und ich machte mir auch keine Sorgen um unser Kind, da ich ja schließlich seine Aussage hatte.
Die BA war nicht nur für mich eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die Geburt und unser Kind, sondern schien das auch für unsern Sohn zu sein. Als er auf die Welt kam wirkte er in keinster Weise irritiert. Er schaute und schaute, als wollte er mir sagen: „Ja Mama, der „Notausgang“ war einfach bequemer und die Welt hier draußen hast du mir ganz passend beschrieben“.
Nichts an ihm war mir fremd. Vom ersten Moment an hatte ich das Gefühl wir würden uns schon lange kennen. Er sah nicht nur so aus wie in meinen Imaginationen, er bewegte sich auch so. Am Beeindruckensten war, dass sein Temperament und sein Charakter sich wirklich so zeigten.
Ich kann die BA nur allen werdenden Eltern empfehlen. Sie stärkt das Gefühl von Selbst-Vertrauen und -sicherheit und setzt ganz viele positive Kräfte frei.
Ganz herzlichen Dank!!!
Anke
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