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Jeder Mensch, so auch Sie, hat sein Päckchen zu tragen, denn Belastungen sind ein natürlicher
Bestandteil des Lebens. Vielleicht haben Sie Glück und Sie gehören zu den Menschen,
die sogar mit schlimmen Erfahrungen ganz alleine fertig werden.
Manchmal ist es jedoch so, dass die Spuren der Vergangenheit nach wie vor zu Schwierigkeiten
im Alltag führen. Die Zeit der Schwangerschaft ist eine Zeit, die ganz besonders empfindlich ist,
eine Zeit des Umbruchs, in der sich sehr vieles verändert, und in der oft alte Belastungen
wieder aktuell werden können.
Es kann auch sein, dass die Umstände, unter denen Sie aktuell leben, sehr belastend und stressbeladen sind,
sei es wegen Stress in der Partnerschaft, am Arbeitsplatz, medizinischer Behandlungen
(wie z.B. eine Hormonbehandlung wegen Kinderwunsch), oder gesundheitlicher Probleme.
Aber Stress kann auch als Folge von Angst vor der Geburt oder Sorgen um die Gesundheit
des Kindes auftreten (z.B. bei auffälligem Befund der Pränataldiagnostik).
Aus der modernen Stressforschung weiß man wiederum, dass zu viel Stress und Angst in der Schwangerschaft
eine Reihe von negativen Konsequenzen haben kann, was Geburtsverlauf, Schwangerschaftsbeschwerden
und spätere Entwicklung des Kindes angeht. Man hat z.B. festgestellt, dass Kinder, deren Mütter
in der Schwangerschaft hohem Stress ausgesetzt waren, öfter unstillbar geschrien haben
bzw. in Alter von 4-5 Jahren vermehrt an Hyperaktivität und Konzentrationsproblemen litten.
Viele dieser „Knoten“ können durch eine
vorgeburtliche Bindungsförderung
teilweise oder ganz gelöst werden.
Die Zuversicht und die positiven Erfahrungen, die dieser besondere Austausch mit Ihrem Baby im Mutterleib
mit sich bringt, wirken sich wohltuend auf Stress und Ängste aus.
In manchen Fällen kann es jedoch notwendig sein, die belastenden Erlebnisse aufzuarbeiten oder zumindest
so sicher verschließen zu können, dass sie die Schwangerschaft oder die Geburt nicht beeinträchtigen.
Auch kann ein gezielter Stress- oder Angstabbau wichtig sein, um gut durch Schwangerschaft, Geburt
und erste Babyzeit zu kommen und das Baby so vor den negativen Auswirkungen des Stresses
im Mutterleib zu schützen.
Dabei sind Stabilisierungsverfahren, Entspannungsverfahren und Arbeit mit vorhandenen Kräften
und Ressourcen von größter Bedeutung. Denn die besten Werkzeuge einer jeden Therapie sind
die Selbstheilungskräfte der Klienten selbst, und das Ziel jedes therapeutischen Bemühens
ist die Aktivierung und Stärkung dieser Kräfte.
So erreichen Sie mich:
Dipl. Psych. Borbala Balazs
Mobil: 0160-1715490
E-Mail: borbala.balazs@yahoo.de
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